Schwedischer Adel. Kanzler der pommerschen Regierung seit 1658. Als Sohn eines brandenburgischen Hofrats wurde er 1642 Professor am Stettiner Pädagogium und promovierte 1643 in Frankfurt/ Oder. Im gleichen Jahr wurde er Assessor am Stettiner Hofgericht und machte Karriere in der schwedischen Justizverwaltung. Er wurde als Hofgerichtsassessor von 1643 bis 1653 besoldet: 1652 am Tribunal, 1655 Bestallung als Assistenzrat bei Feldmarschall Wittenbergs Armee. Sein Verhältnis zu Wrangel kann man als distanziert korrekt mit gelegentlichen Trübungen bezeichnen. 1669 kam es wegen der Stockholmer Hauptkommissionsverhandlungen zum Bruch. Sternbach wurde deshalb 1670 als Vizepräsident an das Tribunal nach Wismar abgeschoben. Er besaß in Stettin das ehemalige Hofgerichtsgebäude und einige Buden auf der Lastadie (königl. Konfirmation 24.07.1668) außerdem die Güter Schöningen und Schillersdorf. Von dessen Erben kaufte es am 08. Mai 1700 der Generalfeldmarschall und Vicegouverneur von Pommern, Jürgen Graf v. Mellin am 07.09.1700 für 10.730 Thaler.

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