Er war Kriegsteilnehmer und beendete den Ersten Weltkrieg als Rittmeister. 1920 trat er der Deutschnationalen Volkspartei bei und war Mitglied dieser Partei bis Ende Januar 1930. Ab 1920 gehörte er dem Preußischen Landtag und ab 1924 auch dem Deutschen Reichstag an. Nach seinem Austritt aus der DNVP (1928?) gründete er mit anderen Mitgliedern des Reichstages die Christlich - Nationale Bauern- und Landvolkpartei.

Die Landwirtschaftliche Hochschule Berlin ernannte ihn am 14.02.1931 zum Ehrendoktor. Im zweiten Brüning Kabinett war er vom 07.11.1931 - 30.05.1932 Reichskommissar (mit dem Rang eines Reichsministers) für die Osthilfe.

Nach dem Kriege war Schlange ab 01.02.1946 Direktor für Ernährung und Landwirtschaft in der Britischen Zone, 1947 - 49 Direktor der Verwaltung für Ernährung und Landwirtschaft der Bizone.

Ab Frühjahr 1950 - 1955 war er Leiter der Diplomatischen Vertretung in London (Konsul/ Botschafter).

Dr. Hans-Rudolf Schlange-Schöningen starb am 20.07.1960 in Godesberg bei Bonn.

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