Ein altes, angesehenes, auch in seinem gräflichen Zweig in Pommern ausgestorbenes Geschlecht. Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser, Band VIII. Uraltes mecklenburgisches Geschlecht aus dem untergegangenen Dorf Malin bei Parchim. Erscheint 1229 erstmalig in Mecklenburg. Dort bald erloschen, dann in Pommern, Schweden, Rußland. älteres gräfliches Haus Damitzow erloschen. Bei Siebmacher mit vier verschiedenen Wappen. Der schwedische General Feldmarschall, Vizegouverneur von Pommern, Rektor der Universität Greifswald, Jürgen von Mellin erhält unter dem 16.08.1696 den Reichsgrafenstand von Carl XII. von Schweden. Er gibt ihm das königliche Gut Schöningen am 07.09.1699 als Lehen. Außer Keesow, Damitzow und Teilen von Schönfeld von den Eickstedts kaufte Jürgen Graf von Mellin Schöningen am 08.05.1700 für 10.730 Rthlr. Das Gut war in der Familie bis 15.02.1787, als Anna Ulrike Eleonore von Mellin es an den Gen. Lt Wilhelm Heinrich Frhr von der Goltz für 49 600 Rthl. verkaufte. Mit August Wilhelm von Mellin, der seinen einzigen Sohn, Friedrich Wilhelm Emil verlor, erlosch 1836 das Geschlecht von Mellin.

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