Altes, in Pommern und in der Uckermark begütert gewesenes Geschlecht, welches schon im 15. Jhdt. das Rittergut Loppenow bei Greifenberg als Afterlehnsleute der von der Osten und von Blücher besaßen. Als 1717 die 96 Mitglieder der löblichen Pommerschen Ritterschaft im Distrikt zwischen Randow und Oder den Landrat v. d. Osten, den Commissar von Hagemeister, und den Commissar von Faltzburg beauftragen, dem König (Friedrich Wilhelm I) in Stettin mit Handschlag den Treueid zu schwören, unterschreibt Loppenow als No. 22 auf Seite 44 mit „Schöningen, den 20. Februar anno 1717 Johann Carl von Loppenow als possessor, pfandweise und zwar mit gerichtlichem Consens auf 20 Jahr des Lehn Guthes Schöningen“.


Über dem Patronatsgestühl der Kirche in Schöningen befand sich als einziges großes Bild im gesamten Raum ein Epitaph des schwedischen - nach 1720 preußischen - Oberstleutnants Johann Karl von Loppenow mit Kürass und umgeben von Fahnen und Trophäen. Er war Anfang des Jhdts. Landrat des Kreises Randow gewesen und starb in Schöningen unverheiratet und kinderlos am 05. März 1729.

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